Einen solchen Ansturm hat das Togohaus in Maisach noch kaum erlebt. Sehr viele der Spender, die dem kleinen Jungen aus Togo die lebensrettende Kopfoperation ermöglicht hatten, waren gekommen, um persönlich von Nata Abschied zu nehmen.
Mit nur 8 Monaten hat der Kleine den 4-Stunden-Eingriff der Neurochirurgen an der Haunerschen Kinderklinik zur Entfernung der riesigen Verwachsung am Kopf erstaunlich gut verkraftet. Nach nur wenigen Stunden in der Intensivstation musste er nur 9 Tage in der Klinik verbringe, bevor er zur weiteren ambulanten Behandlung bei einer togoischen Familie in Fürstenfeldbruck untergebracht werden konnte.
Die junge Mutter Madeleine ist überglücklich, nun mit einem gesunden Kind nach Togo zurückzukehren.
Ganz vorsichtig streicheln die vielen Gäste über das hübsche runde Köpfchen. Die Narbe verschwindet schon fast unter den gelockten Haaren. Nata lässt alles geduldig über sich ergehen und lächelt manchmal ganz verschmitzt.
Vorsitzende Margret Kopp strahlt ebenfalls und freut sich über die gelungene Zusammenarbeit mit dem Partnerverein Aimes-Afrique und die überwältigende Spendenbereitschaft der Menschen in ganz Bayern.
Agbekakaka – würde der kleine Togoer sagen, wenn er schon sprechen könnte.